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Freiwillige Feuerwehr Unterbach
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Die FF Unterbach fährt ca. 50 Einsätze im Jahr. Lesen sie was wir geleistet haben.
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Die Historie der FF-Unterbach

Feuer begleitet den Menschen schon seit eh und je. Feuer ist nützlich aber auch extrem gefährlich. Der Mensch musste immer darauf achten, dass er das Feuer im Herd hütete und es keinen Schaden anrichten konnte.

Schon Friedrich Schiller formulierte in seinem Lied von der Glocke:
Wohltätig ist des Feuers Macht, wenn sie der Mensch bezähmt bewacht. Doch wehe wenn die Himmelsmacht den Fesseln sich entrafft.

Die Feuerwehr ist daher aus dem Bedürfnis der Menschen entstanden, Schäden die durch Feuer entstehen zu vermindern bzw. zu verhindern.

Im folgenden Abschnitt ist die Geschichte der FF-Unterbach tabellarisch aufgelistet:

1901
  • erste Mitgliederlisten.
1911
  • erstes schriftliches Protokoll vom 1.Oktober.
1912
  • am 23.4 Brand Büro Richards
  • am 12.5 Frühlingsfest.
1914
  • erstmals werden gewählt:
  • 1.und 2. Brandmeister
  • 1.und 2. Steigerführer
  • 1.und 2. Spritzenführer
  • 1.Ordnungsführer
1925
  • Vorführung einer neuen Fw-Spritze (Magirus)
  • Stiftung eines Banners
  • Brand Gerresheimerstr. 17/19.
1926
  • Antrag auf Reparatur und Anstrich des Spritzenhauses
  • Einübung eines neuen Brandsignals.
1927
  • drei Jubilare erhalten die Erinnerungsmedaille der dt. Staatsregierung für 25-jährige treue Dienste in der Feuerwehr
  • Anfertigung einer Kriegergedenktafel.
1928
  • Brand bei Faulstich
  • am 17.8 Richtfest für neuen Steigerturm.
1929
  • Anschaffung von 24 m neuen Druckschläuchen
  • 18. Juli Brand der Unterbacher Wiesen
  • Hochdahl kommt zum Amt Gruiten .
1930
  • Auflösung der Feuerwehrkapelle
  • Vergrößerung des Löschzuges durch Umgemeindung (u.a. Bruchhausen und Überhaan).
1931
  • Schornsteinbrand bei Bläser
  • Stallbrand bei Herberts
  • Neuanstrich Steigerturm.
1932
  • Etat im Jahr 1932: 1.450 DM
  • Eintrittsgeld Martinsfest: 40 Pf.
  • Hausbrand Gerresheimerstr. 137 .
1933
  • Bildung eines Gasschutztrupps
  • Wasserloch bei von Hymmen wird fertiggestellt
  • Einführung des deutschen Grußes.
1934
  • Löschzug Unterbach muß sich jetzt Halbzug nennen und darf 27 Mitglieder führen
  • Moorbrand vom 15.-17. September
  • neue Pfeifsignale bei Bränden.
1935
  • von Erkrath erhaltener Gerätewagen soll als Anhängerfahrzeug umgebaut werden
  • Unterbach erhält den ersten Handschaumlöscher
  • Schlauchwäsche soll fertiggestellt werden (Rinne hinter dem Steigerturm).
1936
  • Der Löschzug II (Unterbach) erhält ein Fahrzeug, aus dem ein Mannschaftswagen gefertigt wird
  • das Hitler-Deutschland wift seine Schatten voraus.
1937
  • Zum Dienstbetrieb gehören jetzt auch Exerzierübungen / Einheitliche Mützen werden besorgt
  • Die Feuerwehr stellt in diesem Jahr den Martinsmann.
1938
  • Ministerialerlass zum verstärkten Brandschutz in Wäldern
  • Jeder Kamerad erhält eine Gasmaske und einen Stahlhelm.
1939
  • Die Feuerwehr wird Bestandteil der Deutschen Polizei
  • Erkrath erhält ein neues Gerätehaus und einen Steigerturm.
  • Die Anschaffung eines Mannschaftswagens und einer Motorspritze sind im Gespräch.
  • Der Kreisverband wird aufgelöst.
1943
  • LF 8 Mercedes in Unterbach mit Tarnfarbe geliefert.
1945/46
  • LF 8 und TS 1 bekommen bei der Fa. Wiederhold Hilden eine rote Lackierung.
1951
  • Die Auszahlung des Stiefelgeldes wird an die Dienstbeteiligung gekoppelt.
  • Das Sauerstoffgerät hält Einzug bei den Feuerwehren.
1952
  • Der Dienst findet neuerlich sonntags von 7-9 Uhr statt.
  • Josef Solbach löst Peter Frotz als Löschzugführer ab.
1953/54
  • Zwei harmonische Jahre ohne besondere Ereignisse und Aufzeichnungen.
  • Der erste große Ausflug geht nach Hiltrup.
  • Zur 1050 Jahrfeier in Mettmann sind alle Feuerwehren des Kreises anwesend.
  • Es verstirbt Alterskamerad Wilhelm Heinrichs.
1955
  • Die Unterbacher Spritze ist defekt.
  • Eine neue Sirene für den nördlichen Teil Unterbachs muß beschafft werden.
  • Bei der Schnelligkeitsübung in Wittlaer belegt der Löschzug Platz 5.
  • Erstmals Verleihung der FW-Ehrenzeichen in Gold und Silber.
  • Es verstirbt Alterskamerad Hugo Weber.
1956
  • Unterbach erhält eine neue Anhängerspritze, ferner soll der LZ II ein neues Gerätehaus erhalten.
  • Die zwei Brände des Jahres fallen auf einen Tag.
  • Johann Pohlmann soll Leonhard Krautstein als Wehrleiter ablösen.
  • Der Löschzug nimmt an der Einweihung des Feuerwehrerholungsheimes in Bergneustadt teil.
1957
  • Von 5 Bränden waren allein viermal Scheunen betroffen.
  • Bei der Schnelligkeitsübung in Apprath erreichte der Löschzug Platz 5.
  • Nach Teilnahme am Karnevalsumzug findet in Verkleidung ein Fußballspiel gegen die Altherrenmannschaft des SC Unterbach statt.
Nach einem Scheunenbrand beim Bauer Lieten Erkrath November 1957
1958
  • Anläßlich des Neubaus der kath. Schule wird das alte Spritzenhaus im November abgerissen.
  • Bis zur Fertigstellung des Gerätehauses steht das Fahrzeug (TS 8/8 u. ISA) auf der Wiese bei Feldmann bzw. bei Weichert.
  • Der Brand beim Bauer Schmitz löst Diskussion aus, ob Giebelseiten einzureißen sind oder nicht.
  • Es verstirbt Alterskamerad Wilhelm Küster.
  • Mit dem LZ 1 wird ein Kameradschaftsabend bei Strulik abgehalten; dabei tritt Wilhelm Nitz als Brandmeister zurück Nachfolger wird Hermann Küster.
1959
  • Beteiligung am Karnevalszug mit einem Mottowagen.
  • Ein extrem warmer Sommer verursacht viele Böschungs-, Torf- und Waldbrände. Insgesamt muß der Löschzug 22 Einsätze absolvieren.
  • Es verstirbt Hauptbrandmeister Pohlmann.
1960
  • Willi Küster löst August Sieger als ständigen Kassenwart ab.
  • Die Unzufriedenheit über das Fehlen eines neuen Spritzenhauses drückt sich in der Dienstbeteiligung aus. Als neuen Standort wird hierfür der Kirmesplatz gewählt.
  • Es verstirbt Alterskamerad Karl Fey.
1961
  • Nachhaltiges Ereignis des Jahres ist der Brand bei der Lackfabrik Wiederhold in Hilden. Darüberhinaus muß der Löschzug zu weiteren 15 Hilfeleistungen ausrücken.
  • Die Ausschachtarbeiten für das neue Unterbacher Spritzenhaus beginnen.
  • Es verstirbt Hugo Ellenbeck.
Neubau des Gerätehauses Unterbach 1961
1962
  • Am 3.12. wird von den öffentl. Vertretern der Stadt Erkrath das neue Gerätehaus für den LZ II eingeweiht.
  • Durch weitere Neuzugänge wird die Löschzugstärke deutlich verbessert.
  • Das LF 8 hat einen Vergaserbrand.
1963
  • Der Löschzug arbeitet an der Innenausstattung des neuen Gerätehauses.
  • 12 Einsätze sind zu verzeichnen.
1964
  • 10 Brände und eine Überschwemmung beschäftigen die Wehrleute in diesem Jahr.
  • Die Unterbacher Wehr umfaßt nunmehr 24 Aktive.
  • Josef Solbach feiert sein 40-jähriges Feuerwehrjubiläum.
 Luftaufnahme Wache Unterbach mit Steigerturm 1964.
1965
  • Aus Anlaß der Ubergabe eines neuen Tanklöschfahrzeuges an den LZ I fand ein Umzug durch Erkrath statt, in dem alle Fahrzeuge und die alte Pumpe der Unterbacher Wehr präsent waren.
  • Kreisbrandmeister Pletsch wurde verabschiedet.
  • Unterbach erhält das LF 8 von Erkrath (Opel-Blitz).
1966
  • Nachfolger von KBM Pletsch wurde Walter Noack aus Wülfrath.
  • Erkrath feiert seine Stadtwerdung.
  • Erfahrungen aus dem Einsatz zeigen, daß der Hydrantenpflege mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muß.
  • Es verstirbt Josef Vollmer.
1967
  • Die Sirenen in Unterbach müssen repariert bzw. erneuert werden.
  • Im Rahmen einer Brandschutzwoche besuchen die Wehrleute Schulen und die Firma Total führt Trockenlöscher vor.
  • 16 Einsätze sind insgesamt zu verzeichnen.
1968
  • Hermann Küster löst Josef Solbach als Zugführer ab.
  • Bei einem Zimmerbrand gibt es eine unnötige Zeitverzögerung bei der Alarmierung, da aus Unkenntnis der Bevölkerung zuerst die BF Düsseldorf verständigt wurde.
  • Der 12 II schafft sich auf eigene Kosten neue Hemden an.
Hochwasser 1968 „An der Gink”
Hochwasser 1968 „An der Gink”
1969
  • Auf Kosten der Kameradschaftskasse werden 2 Sprechfunkgeräte angeschafft.
  • HBM Janssen erreicht die Altersgrenze für Aktive und Heinz Solbach wird als Nachfolger vorgeschlagen.
  • Hermann Küster feiert sein 40-jähriges Feuerwehrjubiläum.
1970
  • Drei Alters- bzw. Umzugsabgänge können durch entsprechende Neuzugänge aufgefangen werden.
  • 12 mal muß die Wehr in diesem Jahr ausrücken.
1971
  • Der LZ II beteiligt sich wieder mit einem Mottowagen am Karnevalszug.
  • Aus Kostengründen kann die Gedenktafel für die gefallenen Kameraden nicht fertiggestellt werden.
  • Hans Martenka macht seinen Brandmeister in Münster und Heinz Solbach wird neuer Wehrführer.
1972
  • Der sonntägliche Dienst wird auf neuerlich 9.30 Uhr festgesetzt.
  • Aufgrund nicht ausreichender Beschallung sind Alarmierungen auf der Vennstraße sehr schlecht zu hören.
  • Die Anzahl der Einsätze beträgt in diesem Jahr 14.
1973
  • Eröffnung der ständig besetzten Wache Unterbach am 1. April.
  • Ein Schadensereignis großen Ausmaßes ist der Dammbruch der Schlammdeponie.
  • Der Löschzug Unterbach erhält ein neues Löschfahrzeug (LF 16). Das LF 8, Baujahr 1943, wird stillgelegt.
  • Die Maitour fällt förmlich ins Wasser und wegen defekter Kegelbahn muß schließlich auch noch das Lokal gewechselt werden.
1974
  • Dieses Jahr kennzeichnet viele Jubiläen. U.a. gehören die Kameraden Dobraczak, Janssen und Solbach inzwischen 50 Jahre der Feuerwehr an, Fritz Feldmann ist 40 Jahre dabei.
  • Der LZ II besichtigt die Henkel-Werke.
  • Für die Gesamtwehr wird eine Drehleiter beschafft.
1975
  • Die kommunale Neugliederung wird vollzogen. Unterbach zählt nunmehr zu Düsseldorf; nicht so die in Unterbach wohnenden Wehrleute, die weiterhin der Erkrather Wehr angehören.
  • Die Hochdahler Wehr feiert ihr 75-jähriges Bestehen.
  • In diesem Jahr sind lediglich drei Brände zu löschen.
  • Karl Klabun wird für 25 Jahre Zugehörigkeit zur FF geehrt
  • Es verstirbt Willi Nitz.
1976
  • Der Ubungsdienst wird von Sonntag auf Donnerstag verlegt.
  • Heinz Solbach tritt von seinem Amt als Wehrleiter zurück, Nachfolger wird Klaus Seite aus Erkrath.
  • Drei Einsätze sind protokolliert.
1977
  • Der Monatsbeitrag wird von 0,50 DM auf 2,- DM erhöht.
  • Neue stellvertretende Wehrleiter werden die Kameraden Woyk (Hochdahl) und Clevenhaus (Unterbach).
  • Aufgrund der Verlegung des Ubungsdienstes geht die Dienstbeteiligung zurück.
1978
  • OBM Hermann Küster erreicht die Altersgrenze und wird von Heinz Solbach als Löschgruppenführer abgelöst; Stellvertreter wird Bernd Schmitz nach Brandmeisterlehrgung in Münster.
  • Die Kameraden Höher und Küster feiern ihr 25-jähriges Feuerwehrjubiläum.
  • Die Einsatztätigkeit umfaßt 2 Brände.
1979
  • Die Sirene auf der Flachskampstraße wird ersatzlos entfernt.
  • Alterskamerad Hermann Küster ist 50 Jahre Mitglied der Feuerwehr.
  • Die Löschzugstärke beläuft sich inzwischen auf 26 Aktive.
  • Erstmals gibt es einen Ausbildungsbeauftragten.
  • Drei Brände fallen an.
1980
  • Geehrt werden die Kameraden Henze für 50 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit, Schröder für 40 Jahre aktiven Dienst und Marawietz als neues Mitglied der Altersabteilung.
  • Im Juli wird die gesamte Erkrather Feuerwehr durch ein Hochwasser beschäftigt.
  • Alterskamerad Fritz Feldmann verstirbt.
1981
  • Fritz Clevenhaus stellvertretender Wehrleiter wird 60 Jahre alt.
  • Statt eines Ausfluges findet in diesem Jahr ein Scheunenfest statt.
  • Übers Jahr verteilt sind Feuer und Wasser zu bekämpfen.
  • Erstmals wird eine wirklichkeitsnahe Alarmübung durchgeführt.
  • Alterskamerad August Sieger verstirbt.
1982:
  • Außerordentlicher Kreisverbandstag in Wülfrath.
  • Wolfgang Hintzke (Hochdahl) wird neuer stellvertretender Wehrleiter für Fritz Clevenhaus.
  • Uwe Theuerkauf absolviert seinen Brandmeisterlehrgang in Münster.
  • Der Löschzug Millrath wird 75 Jahre alt.
  • Einer von den vier Einsätzen findet als überörtliche Hilfe in Hilden statt.
1983
  • Die hauptamtliche Wache wird nach Hochdahl verlegt. Der RTW bleibt noch bis März 1988 im Gerätehaus Unterbach. Der Löschzug vor die Wahl eines Wechsels nach Düsseldorf gestellt, entscheidet sich zum Verbleib bei Erkrath.
  • Die neue Hauptwache in Hochdahl wird eingeweiht. Ein Rüstwagen und ein TLF werden für die Gesamtwehr neu beschafft.
  • Von drei Bränden sind zwei Großschadensfeuer (NTN und Passage Kreuzstraße).
  • Alterskamerad Josef Solbach verstirbt.
1984
  • Der Löschzug Unterbach hat das erste weibliche Mitglied in Astrid Höller.
  • Die Jahresabschlußübung wird als Alarmübung durchgeführt.
  • Vier Einsätze sind zu verzeichnen.
1985
  • Die schon seit langem geplante Verlagerung des Löschzuges nach Unterfeldhaus scheitert weiterhin an finanziellen Mitteln und einem geeigneten Grundstück.
  • 14 Einsätze verschiedener Art halten den Löschzug auf Trab.
  • Karl Klabun erhält das goldene Ehrenzeichen für 35 Jahre aktiven Dienst.
  • Bernd Schmitz macht in Münster seinen Hauptbrandmeister.
  • Die Altersabteilung reduziert sich weiter durch den Tod der Kameraden Schwarz und Henze.
1986
  • Zu Beginn des Jahres versterben mit H.Küster und S.Morawietz zwei weitere Alterskameraden.
  • Die Ehrenabteilung besteht jetzt nur noch aus Heinrich Schröder.
  • Der Löschzug erhält im Austausch zwei andere Fahrzeuge von Erkrath.
  • Zur Teilnahme an Festivitäten wird ein Reibekuchenstand gebaut.
  • Rainer Jäger macht seinen Brandmeister in Münster.
  • Helmuth Werner erhält die goldene Ehrennadel (verspätet im nächsten Jahr).
  • Sechs Brände fallen an.
1987
  • Die Gesamtwehr erhält einen Geräte-Wagen-Meßtechnik.
  • Der Löschzug Millrath feiert sein 80-jähriges Bestehen.
  • Der Kreisverbandstag findet in Erkrath statt.
  • Karl Klabun tritt in die Altersabteilung über.
  • Willi Küster wird für 35 Jahre aktiven Dienst geehrt.
  • Sieben Einsätze sind zu verzeichnen.
1988
  • Der LZ II nimmt erstmals wieder an Leistungswettkämpfen teil.
  • Die alter Unterbacher Spritze wird in Eigenleistung restauriert.
  • W.Höller feiert sein 35-jähriges FW-Jubiläum.
  • Zeitraubende Beschäftigung wird der Clinch mit der Stadt Erkrath wegen des Erhaltes der Wache in Unterbach.
  • Neun Brände sind zu löschen.
Alte Spritze des Unterbacher Löschzuges von 1901 in Eigenarbeit 1988 restauriert
1989
  • Der Löschzug erhält im Austausch ein Bundesfahrzeug (LF 16TS).
  • 33 Jahre Unterbacher Karneval sind Anlaß für eine Beteiligung am Umzug mit der alten Spritze.
  • Die Wache bleibt dem Löschzug zunächst durch weitere Anmietung erhalten und wird renoviert.
  • Horst Däger und Hans Martenka feiern ihr 35-jähriges FW-Jubiläum im wieder hergerichteten Aufenthaltsraum der Wache Unterbach.
  • Heinz Solbach gibt das Amt des Löschzugführers auf; Nachfolger wird Bernd Schmitz, Stellvertreter sind Erich Bürger und Reiner Jäger.
  • Vier Einsätze, davon ein großer Scheunenbrand, sind zu verzeichnen.
1990
  • 1990 ist das Jahr der Festlichkeiten. Zunächst beteiligt sich der Löschzug mit der alten Spritze am Karnevalszug.
  • Am 20.04. wird Helmuth Werner in die Ehrenabteilung verabschiedet und gibt die Alterspräsidentschaft an Willi Küster weiter. Eine Woche später findet ein Festakt in der Erkrather Stadthalle statt, wo u.a. Bernd Schmitz offiziell neuer Zugführer und Uwe Theuerkauf kommissarischer Stellvertreter wird. Horst Dräger erhält das Feuerwehrehrenzeichen in Gold, Reiner Jäger wird zum Oberbrandmeister ernannt.
  • Unbestrittener Glanzpunkt des Jahres ist das 90-jährige Jubiläum der Löschgruppe, das am 26./27. Mai bei herrlichen äußeren Bedingungen stattfindet. Unter Mitwirkung der übrigen Erkrather Löschgruppen sowie der Werkfeuerwehr Henkel wird den zahlreichen Besuchern ein vielseitiges und anspruchsvolles Programm geboten und so gibt es zum Schluß nur zufriedene Gesichter.
  • Weiter geht es am 23.06. mit der Feier des 70. Geburtstags von Heini Schröder im Gerätehaus.
  • In der ersten Augustwoche beteiligt sich die Löschgruppe als Gegenleistung am 90-jährigen Bestehen des Löschzuges Erkrath mit Übungen und einer Fahrzeugausstellung. Am 15. August verstirbt völlig überraschend Alterskamerad Heini Schröder.
  • Die Renovierungsarbeiten des Gerätehauses werden gegen Jahresende abgeschlossen und der Umbau eines alten Bauwagens zu einem fahrbaren Reibekuchenstand wird ebenfalls rechtzeitig fertig, so daß er auf dem Unterbacher Weihnachtsmarkt seine Premiere feiern kann.
  • Zu guter letzt findet auch in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsfeier statt.
  • Das Jubiläumsjahr zeigt sich aber auch bei den Einsätzen von seiner umfangreichen Seite. Insgesamt 32 Schadensereignisse sind zu vermelden, was u.a. auf ein stürmisches Frühjahr zurückzuführen ist. Allein 17 verschiedene Einsatzstellen innerhalb von nur drei Tagen machen dies deutlich. Erstmalig wird ein Löschzugmitglied bei einem Brandeinsatz im September ernsthaft verletzt.
  • Personelle Veränderungen sind die Austritte von Astrid Höller und Thomas Pleines, neu aufgenommen wird Kai Simon, Helmuth Werner wird in die Altersabteilung verabschiedet.
1991
  • Die Fahrzeughalle wird endlich mit den noch fehlenden Spinden ausgestattet.
  • Am diesjährigen Leistungsnachweis in Langenfeld nimmt die Löschgruppe erfolgreich teil.
  • Erstmals umfaßt der Jahresausflug zwei Tage; er führt in die Pfalz zum sogenannten Altdorffest nach Mechtersheim und findet eine uneingeschränkt positive Resonanz.
  • Im Anschluß an die Jahresabschlußübung erhält Reiner Jäger das Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 verdienstvolle Jahre Freiwilligen Dienst. Weniger nachvollziehbar ist dagegen die wiederholte Beförderung Uwe Theuerkaufs zum (Oberbrandmeister III). Die Anzahl der Pannen auf Erkrather Seite häufen sich. Der diesjährige Weihnachtsmarkt kommt nur aufgrund der tatkräftigen Mithilfe der Löschgruppe zustande.
  • 13 Einsätze sorgen in diesem Jahr für die notwendige Praxis; darunter zwei Großfeuer im Juni und Oktober. Am 16.06. brennt die Firma LTW in Erkrath, am 06.10. gehen Hunderte von Stroh-ballen am Niermannsweg in Flammen auf.
  • Die Löschgruppe verstärkt sich durch vier Neuzugänge mit Stephan Beckert, Thorsten Jäger, Marcel Kummer, Marc Hebestreit bei zwei Abgängen von Michael Pätzold und Martin Fink.
1992
  • Wieder einmal beschäftigt die Standortfrage die Gemüter der Löschgruppe Unterbach. Auf Veranlassung der Zugführung findet eine Zusammenkunft mit dem Feuerwehrausschuß der Stadt Erkrath im Gerätehaus statt. Hierbei zeigt sich sehr schnell, daß die historischen Zusammenhänge um das Gerätehaus in Unterbach kaum bekannt sind. Die angedachte Verlagerung der Löschgruppe nach Unterfeldhaus führt im März zu einer Aussprache mit der Wehrleitung und hinterläßt bei den Verantwortlichen in Unterbach den Eindruck, daß es mit der Unterstützung gegen das Begehren der Erkrather Verwaltung nicht weit bestellt ist. Drohendes Unheil wirft seine Schatten voraus! Die Maitour findet erstmals mit dem Rad statt und wird zu einem durch und durch feuchten Erlebnis. Zwei Wochen später zeigt sich das Wetter wieder von seiner besten Seite und so wird der Tag der offenen Tür am 16./17. Mai zu einem großen Erfolg.
  • Wieder einmal erfolgreich präsentiert sich die Löschgruppe beim Leistungsnachweis in Langenfeld und beim Schießwettbewerb der Vereine im Vorfeld des Schützenfestes; die Unterbacher Feuerwehr erringt den ausgesetzten Wanderpokal.
  • Der Jahresausflug führt erneut nach Mechtersheim, noch getragen von der großartigen Stimmung des Vorjahres.
  • Die Jahresabschlußübung findet auf dem Gelände der Firma Kleine statt. Wie im Vorjahr ermöglicht erst das Engagement einiger Löschzugmitglieder die Durchführung des Weihnachtsmarktes auf dem Breidenplatz.
  • Das Einsatzgeschehen hält sich mit zehn Alarmierungen in Grenzen. Die Löschgruppe verstärkt sich mit Thomas Ermers um eine Kraft.
1993
  • Im Februar feiert Löschzugmitglied Josef Jordan sein 25-jähriges Dienstjubiläum im Gerätehaus. Erstmals wird von der Wehrleitung für die Alterskameraden eine Altstadt-Ralley durchgeführt und findet guten Anklang. Beim Pokalschießen kann die Löschgruppe den Pokal aus dem Vorjahr verteidigen. Der Reibekuchenstand findet wieder reichliche Verwendung; so u.a. bei der Bewirtung am Tag der offenen Tür der Firma Flamme in Unterfeldhaus. Die nächsten Speerspitzen gegen die Löschgruppe sind die Stillegung des alten LF16 aufgrund technischer Mängel im September und die Vorführung eines LF8/6 als Ersatzfahrzeug im November durch die Firma Schlingmann. Der Verdacht liegt nahe, daß u.a. die Einsatzfähigkeit der Löschgruppe als Druckmittel im Rahmen von erforderlichen Ersatzbeschaffungen herhalten soll. Die Löschgruppe bietet sich spontan an, die Mängelbehebung in Eigenleistung durchzuführen. Verwaltung und Wehrleitung begegnen diesem Vorschlag sehr reserviert. Die Belange des Löschzuges treten zusehends in den Hintergrund. Statt dessen gerät dieser immer mehr in das sich verschlechternde Klima zwischen Wehrleitung und Stadtverwaltung. Erstmals beteiligt sich die Löschgruppe an einer Katastrophenschutzübung in Hilden. Uwe Theuerkauf wird zum Hauptbrandmeister, Reiner Hellmuth zum Brandmeister befördert.
  • 13 mal wird die Löschgruppe alarmiert.
  • Vier Austritten, Marcel Kummer, Johannes Ringel, Stephan Beckert, und Axel Andres stehen zwei Zugänge, Andreas Wasner, und Matthias Mauermann gegenüber.
1994
  • In diesem Jahr überschlagen sich die Ereignisse und es kommt zu richtungsweisenden Entscheidungen. Zunächst erfolgt im Januar die Instandsetzung des LF16 durch Mitglieder der Löschgruppe in Eigenleistung. Innerhalb von nur drei Wochen ist das Fahrzeug wieder einsatzbereit! Zum Anlaß des 4ojährigen Jubiläums des Heimat- und Bürgervereins werden Willi Küster, Reiner Jäger und Heinz Solbach mit der Ehrennadel für Verdienste um das Heimatbrauchtum ausgezeichnet. Der Leistungsnachweis in Langenfeld gestaltet sich für die Löschgruppe wie immer erfolgreich. Beim Pokalschießen ist die Löschgruppe zum 3. Mal in Folge siegreich und darf den Wanderpokal behalten. Im September feiert Horst Dräger sein 4Ojähriges Dienstjubiläum und Willi Höller scheidet aus dem aktiven Dienst aus. Am 10. Oktober kommt es unter Ausschluß des Zugführers zu einem Informationsgespräch seitens der Wehrleitung. Hierbei wird dem Stellvertreter der Löschgruppe die Entscheidung des Stadtdirektors bekanntgegeben, das Gerätehaus in Unterbach zum Jahresende zu schließen und den Löschzug nach Hochdahl zu verlagern. Nach lösch-zuginterner Diskussion wird als Reaktion auf diesen Affront ein Boykott der Jahresabschlußübung und eine Kontaktaufnahme mit der Stadt Düsseldorf zwecks Ubernahme beschlossen. Allen Unkenrufen zum Trotz reagiert Stadtdirektor Dr. Hölz umgehend und so kommt es bereits Anfang November zu einem Treffen zwischen Zug-führung und dem leitenden Branddirektor der Stadt Düsseldorf, Herrn Harbort. Aufgrund des Boykotts der Jahresabschlußübung der Stadt Erkrath am 05.11. werden noch am gleichen Tag die Fahrzeuge aus Unterbach abgezogen. Bernd Schmitz wird von der Wehrleitung vom Amt des Zugführers entbunden und sein Stellvertreter Uwe Theuerkauf als kommissarischer Leiter eingesetzt. Am 14.11. teilt Dr. Hölz der Löschgruppe grundsätzliches Interesse an einer Ubernahme mit. Trotz Rückzugsgefechten seitens Erkrath hält die Löschgruppe (19 Aktive) geschlossen an einem Wechsel nach Düsseldorf fest und so kommt es am 2 1.12. zwischen beiden Stadtverwaltungen zu ersten Ubernahmeverhandlungen. Am 29.12. kommt das LF16 an den Standort Unterbach zurück. 90 Jahre Löschzug 3 der FF Erkrath. wir übernahmen natürlich für dieses Fest die Fahrzeugschau.
  • Neun Alarmierungen runden das turbulente Jahr ab, wobei eine Großschadenslage mit dem Brand bei der Brotfabrik Zimmermann zu verzeichnen ist.
  • Jörn Raddatz und Andreas Wasner verlassen die Löschgruppe während Carsten Jäger hinzukommt.
1995
  • Am 18. Januar wird HBM Bernd Schmitz von Düsseldorf offiziell darüber informiert, daß die Löschgruppe lt. Ratsbeschluß ab 01.Februar der Feuerwehr Düsseldorf angehört. Am 02.02. machen Herr Harbort und der Freiwilligen-Sprecher der FF Düsseldorf, Herr Simon, ihren Antrittsbesuch im Gerätehaus. Bernd Schmitz wird, nach Befragung der Gruppe wieder als Zugführer eingesetzt, Uwe Theuerkauf wird als Stellvertreter bestätigt. Damit geht für Bernd Schmitz auch ein Kapitel persönlicher Verunglimpfungen und Anfeindungen zu Ende. Durch seinen uneigennützigen und kuragierten Einsatz auf allen Ebenen ist es ihm und den Kameraden Reiner Jäger und Uwe Theuerkauf, gelungen, die Existenz der Löschgruppe zu erhalten und ihr wieder eine Perspektive zu geben. Die Stadt Erkrath zeigt sich bei der abschließenden Festlegung der Ubernahmemodalitäten reichlich unprofessionell und zudem als schlechter Verlierer. Das alte LF16 wird von Düsseldorf bzgl. Technik und Ausstattung überholt und bekommt noch eine neue Lackierung. Im März erhält die Löschgruppe zusätzlich ein LF1 6 TS aus Hubbelrath, welches am 18.03. feierlich von der Hubbelrather Wehr übergeben wird. Am 11. Mai wird Horst Dräger, am 29. Juni Heinz Solbach in die Ehrenabteilung verabschiedet.
  • Die Stadt Erkrath nimmt die Absetzung des Zugführers Bernd Schmitz aus November letzten Jahres zurück!! Im August zieht die Löschgruppe 3 mit der alten Spritze im Festzug der Schützenbruderschaft Hubertus aus Anlaß des l25jährigen Bestehens der Bruderschaft mit. Im Oktober findet der erste Leistungsnachweis unter Düsseldorfer Regie in Angermund statt. Am 09.11. erhalten Bernd Schmitz und Josef Jordan das Feuerwehrehrenzeichen in Silber. (Durch Querelen auf Verwaltungsebene mit 2jähriger Verspätung für Josef Jordan.) Mit den Löschgruppen Umwelt und Logistik erhält die FF Düsseldorf weitere Verstärkung; sie resultieren aus ehemaligen Katastrophenschutzeinheiten. 34 Einsätze zeigen, daß die Löschgruppe mit Unterbach und dem Düsseldorfer Stadtgebiet ein reiches Betätigungsfeld bekommen hat. Darin enthalten sind u.a. drei Großeinsätze im Stadtgebiet, sowie das Rheinhochwasser im Februar und der Brand eines Papierlagers und einer Lagerhalle im Juli. In Unterbach zählt der Brand der Gaststätte Kreuzer zu den Großschadenslagen.
  • Aus den Diensten der Feuerwehr scheiden Wolfgang Radtke und Detlef Schneider aus, Dirk Leisten und Stephan Jordan egalisieren die Abgänge.
März 1995: Neuer Fahrzeugpark LF 16 TS und LF 16 nach neuer Lackierung.
1996
  • Neu ist, daß die Löschgruppe ihre Maitour nicht mehr geschlossen antreten kann. Eine Staffelbesatzung bleibt zurück, um die Einsatzbereitschaft zu gewährleisten. Damit verlagert sich das Geschehen nach Unterbach, damit die Diensttuenden zum Mittagsessen und anschließenden Kegeln dazu stoßen können. Die erste Jahresübung der FF Düsseldorf findet bei der Firma Carborundum in Reisholz statt. Am ersten Juniwochenende stellt sich die Löschgruppe mit einem Feuerwehrball und einem Tag der offenen Tür der Unterbacher Bevölkerung als die nunmehr für sie zuständige Feuerwehr vor. Damit wird die kommunale Neugliederung von 1975 endlich auch für die Unterbacher Feuerwehr Realität. Erstmals wird auf dieser Veranstaltung auch der Gedanke an die Gründung einer eigenen Jugendfeuerwehr artikuliert und die Resonanz in der Bevölkerung getestet. Sie ist überwältigend! Im August gibt es für die interessierten Eltern einen ersten Informationsabend. Eine Gründung wird für das nächste Jahr in Aussicht gestellt. Am 3 1.10. wird Willi Küster aus dem aktiven Dienst verabschiedet; die Nachfolge der Alterspräsidentschaft tritt Reiner Jäger an. Dieser wird zum Hauptbrandmeister, Udo Thiess zum Brandmeister befördert. Im Dezember entgeht die Löschgruppe knapp einer Katastrophe, als ein Kabelbrand im LF16 zufällig noch vor Ausdehnung des Feuers in der Fahrzeughalle entdeckt wird.
  • Das Einsatzgeschehen steigert sich auf insgesamt 39 Schadensereignisse, darunter ein Großbrand in der Gerresheimer Glashütte.
  • Das Lehrgangsvolumen erreicht ein noch nicht dagewesenes Ausmaß. Marc Hebestreit scheidet in diesem Jahr aus, Stephan Miszewski, Stephan Fleger, Olaf Sauerbier, Thomas Winter und Markus Erkens verstärken die Löschgruppe.
1997
  • Das Jahr beginnt mit der Wahl Reiner Jägers zum neuen Stadtjugendfeuerwehrwart. Thorsten Jäger wird sein Stellvertreter. Am 19. April wird mit einem Gottesdienst und einer Feier am Gerätehaus die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Unterbach ins Leben gerufen. Den ersten Grundstock bilden aufgrund von Altersvorgaben zunächst neun Jugendliche. Jugendfeuerwehrwart wird Udo Thiess. Dieses gelungene Fest gerät zur „heimlichen“ Abschiedsveranstaltung des Zugführers Bernd Schmitz, der am 30.04. die Führung der Löschgruppe an seinen Stellvertreter weitergibt. In knapp 10-jähriger Verantwortlichkeit hat er die Geschicke des Löschzuges nachhaltig geprägt und mit der Hinwendung nach Düsseldorf den entscheidenden Schritt für dessen Uberleben getan. Stellvertreter des neuen Zugführers Uwe Theuerkauf wird Reiner Jäger.
  • Am 7. Juni feiert die Feuerwehr Düsseldorf ihr125-jähriges Bestehen, woran sich die Löschgruppe nebst Jugendfeuerwehr u.a. mit der alten Spritze beteiligt. Im September erfolgt eine Umrüstung auf digitale Alarmierung. Zur 90-Jahr-Feier der FF Angermund entsendet die Löschgruppe eine Abordnung. Wieder einmal bildet der Weihnachtsmarkt in Unterbach den Abschluß eines geschäftigen Jahres.
  • Die Anzahl der Einsätze hat mit 51 einen absoluten Höchststand erreicht. Die Gasexplosion Krahestraße wird dabei zu einem denkwürdigen Ereignis, bei dem erstmals Tote zu bergen sind. Ein weiterer Großeinsatz ist ein Lagerhallenbrand in Reisholz. Nach nunmehr drei Jahren Zugehörigkeit zu Düsseldorf steht fest, das allein das Einsatzpotential im Ortsteil Unterbach kaum geahnte Ausmaße hat.
  • Zwei Zu- und vier Abgänge sind zu verzeichnen. Markus Erkens, Olaf Sauerbier, Dirk Leisten und Stephan Miszewski verlassen den Löschzug, Zlatko Grljanovic und Andreas Manthei stoßen hinzu.
1998
  • Im März erhält die Löschgruppe zum 2. Mal in ihrer Geschichte ein fabrikneues Fahrzeug. Das erste, inzwischen allen liebgewordene, aber doch überalterte LF16 wird durch ein neues Fahrzeug gleichen Typs ersetzt. Die offizielle Vorstellung des neuen LF16/12 erfolgt, bei herrlichem Wetter, am 10. Mai mit einem gemeinsamen Gottesdienst und einem Tag der offenen Tür. Die Maitour verbindet die Löschgruppe mit einer Besichtigung des Feuerlöschbootes in Düsseldorf. Das Treffen der Ehrenabteilung findet diesmal rund um das Haus Unterbach statt.
  • Beim Leistungsnachweis in Angermund schneidet die Löschgruppe Unterbach hervorragend ab, gleiches gilt für die zum 2. Mal startende Jugendfeuerwehr. Erich Bürger wird zum Oberbrandmeister befördert. Das hundertjährige Bestehen des Löschzuges im Jahr 2000 rückt erstmals in das Bewußtsein der Aktiven; es wird ein Festausschuß gebildet.
  • 29 Einsätze lassen eine „Normalisierung“ des zuletzt stark gestiegenen Einsatzgeschehens erkennen. Personelle Veränderungen sind in diesem Jahr nicht zu verzeichnen. Die Jugendfeuerwehr erfreut sich wachsender Beliebtheit und Nachfrage.
Der neue LF16/12: Nach dem Gottesdienst zur Wache! Jetzt kann der Tag der offenen Tür beginnen.
1999
  • Das letzte Jahr im alten Jahrtausend ist ein Jahr der Konsolidierung. Die gesellschaftlichen Aktivitäten halten sich in Grenzen und auch sonst schwebt eine (seltsame Trägheit) über allem. Ein Beweis dafür ist bspw. die Dienstbeteiligung, die in der zweiten Jahreshälfte deutlich nachläßt. Der im September in der „Waldschenke‘ (Eller) stattfindende Kameradschaftsabendge – plant mit einem offiziellen Teil für Beförderungen und Ehrungen – gerät zu einer gemütlichen Privatveranstaltung, da die Amtsleitung ihre Teilnahme kurzfristig gekanzelt hat.
  • Mit dem Reibekuchenstand ist die Löschgruppe auf dem alljährlichen Weihnachtsmarkt vertreten. Die Jugendfeuerwehr beteiligt sich mit einem Champignon-Stand.BR>Die Panikmache zum Millenniumwechsel beschert allen Hilfsorganisationen im Bundesgebiet eine Alarmbereitschaft für die Silvesternacht. So stellt auch die FF Unterbach eine komplette Gruppe für den Ernstfall, aber alles bleibt ruhig! Die Planungen zum 100-jährigen Bestehen der Löschgruppe am 20./21. Mai 2000 nehmen ihren Lauf. 32 Alarmierungen sind festzuhalten. Darunter ein fünfstündiger Nachteinsatz in Lohausen aufgrund des Rheinhochwassers. Außergewöhnlich ist auch die Anzahl von 7 Verkehrsunfällen, zu denen die Löschgruppe ausrückt. Drei Neuzugänge, Dieter Ortler, Michael Hirschfelder und Philip Simon verbessern die Löschgruppenstärke. Die FF Unterbach geht mit 22 Aktiven, 6 Alterskameraden und 18 Jugendfeuerwehrleuten ins Jahr 2000.
Der Fahrzeugpark der freiwilligen Feuerwehr Unterbach